Apple TV+ startet Maximum Pleasure Guaranteed, einen Thriller, der den Zuschauer in einem Zustand ständiger Anspannung halten soll. Tatiana Maslany spielt Paula Sanders, eine geschiedene Mutter, die zwischen dem Sorgerechtsstreit um ihre Tochter und dem Training ihrer Fußballmannschaft glaubt, einen gewalttätigen Verbrechen zu beobachten. Die Polizei tut es als Täuschung ab, doch sie ist besessen davon, die Wahrheit zu beweisen.
Die Kamera, die lügt: Wie die Serie mit der visuellen Wahrnehmung spielt 🎥
Die Serie nutzt eine unruhige Bildführung und subjektive Einstellungen, um den Zuschauer in Paulas Paranoia eintauchen zu lassen. Der Einsatz von Weitwinkelobjektiven verzerrt die Räume und spiegelt ihren Geisteszustand wider. Die Erzählung stützt sich auf das Konzept der unzuverlässigen Zeugin, bei dem jede Einstellung eine Illusion sein könnte. Technisch gesehen zielen der fragmentierte Schnitt und die abrupten Übergänge darauf ab, Unbehagen zu erzeugen und die Besessenheit der Protagonistin zu replizieren, ihre Version der Ereignisse zu bestätigen.
Weil eine Mutter schon genug Stress hat, ohne ein Verbrechen aufklären zu müssen 😅
Weil alleinerziehende Mutter zu sein, elf Kinder zu trainieren und sich mit einem Ex herumzuschlagen, schon genug ist. Jetzt musst du auch noch zur Hobby-Detektivin werden, während dich die Polizei ansieht, als hättest du ein Gespenst gesehen. Die Serie erinnert uns daran: Wenn du dich in der Schule deiner Tochter schon beurteilt fühlst, ist die Zeugin eines Mordes das i-Tüpfelchen. Angst garantiert, Vergnügen fragwürdig.