Die deutsche Staatsanwaltschaft hat Xuejun C. und Hua S. festgenommen, ein Ehepaar, das verdächtigt wird, für den chinesischen Geheimdienst spioniert zu haben. Ihnen wird vorgeworfen, Informationen über fortschrittliche Technologien mit militärischen Anwendungen gesucht zu haben. Nach Angaben der Behörden kontaktierte das Paar Wissenschaftler an deutschen Universitäten und Instituten, insbesondere in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik und künstliche Intelligenz, und gab sich als Dolmetscher oder Mitarbeiter eines Automobilherstellers aus.
Die Ziele der Spionage: Luft- und Raumfahrt, KI und fortschrittliches Rechnen 🛰️
Die Ermittler geben an, dass sich das Paar auf deutsche Forschungseinrichtungen mit Projekten in Luft- und Raumfahrttechnik, künstlicher Intelligenz und Computersystemen konzentrierte. Indem sie vorgaben, Übersetzer oder Mitarbeiter eines Automobilunternehmens zu sein, versuchten sie, Daten über Sensoren, Navigationsalgorithmen und Verbundwerkstoffe zu erlangen. Diese Bereiche haben direkte Anwendungen in Drohnen, Satelliten und autonomen Waffensystemen. Die deutsche Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die gesammelten Informationen an chinesische Militärprogramme weitergegeben werden konnten.
Dolmetscher von Beruf, Spione aus Leidenschaft 😅
Das Paar wählte ein unauffälliges Profil für seine Tarnung: Dolmetscher und Angestellte einer Automarke. Vielleicht dachten sie, niemand würde ein Ehepaar verdächtigen, das auf Ingenieurskongressen Übersetzungsdienste anbietet. Das Problem ist, dass sie, während andere Spione sich als Diplomaten oder Führungskräfte verkleiden, das Kostüm von Büroangestellten trugen. Jetzt haben sie Zeit, in einer Zelle Deutsch zu üben, auch wenn der juristische Wortschatz nicht in ihrem Studienplan stand.