Südkoreanische Wissenschaftler haben ein mit 3D-Druck hergestelltes Material entwickelt, das Strahlung im Weltraum blockieren kann. Dieser Fortschritt verspricht, die Gesundheitsrisiken bei langen Missionen, wie einer Reise zum Mars, zu verringern. Für die Bevölkerung bedeutet dies, dass die Weltraumforschung sicherer und zugänglicher wird, mit möglichen Anwendungen im Strahlenschutz auf der Erde. Die Erfindung bringt die Möglichkeit, außerhalb des Planeten zu leben und zu arbeiten, näher.
Polymere und Nanotechnologie gegen kosmische Strahlung 🛡️
Das Team des Koreanischen Instituts für Wissenschaft und Technologie kombinierte Polymere mit Wolfram- und Wismutpartikeln und schuf so ein Filament für den 3D-Druck. Tests zeigten, dass das Material die Exposition gegenüber Gammastrahlen und hochenergetischen Partikeln um bis zu 40% reduziert. Seine poröse Struktur ermöglicht eine höhere Flexibilität als aktuelle Metallabschirmungen. Die Forscher geben an, dass es für Anzüge oder Raumschiffe angepasst werden kann, wodurch Gewicht und Schutz optimiert werden, ohne die Beweglichkeit der Astronauten zu beeinträchtigen.
Tschüss Sonnencreme, hallo Strahlenschutzanzug 😂
Astronauten könnten sich das Auftragen von LSF 10.000 alle zwei Stunden sparen, auch wenn sie vielleicht mit einem Anzug klarkommen müssen, der aussieht wie aus einem Weltraum-Baumarkt. Allerdings: Wenn das Material auch auf der Erde funktioniert, könnten Vielflieger statt Nackenkissen vielleicht Wolframdecken verlangen. In der Zwischenzeit versprechen die Wissenschaftler, dass der nächste Prototyp beim Gehen keine Geräusche machen wird – was die Crew wirklich beschäftigt.