Mathematiker boykottieren den ICM wegen Trumps Politik

05. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Mehr als 2.400 Mathematiker aus fast 80 Ländern haben eine Petition unterzeichnet, um den Internationalen Mathematikerkongress (ICM) in Philadelphia zu boykottieren, auf dem die Fields-Medaille verliehen wird. Sie beklagen Risiken für die Teilnehmer aufgrund der Einwanderungspolitik und militärischen Entscheidungen der Trump-Administration, was eine Debatte über Wissenschaft und Geopolitik auslöst.

Ein Globus mit Flaggen aus 80 Ländern umgibt ein Boykottplakat für den ICM, neben einer Fields-Medaille, die von geopolitischen Schatten getrübt wird.

Der Einfluss der Geopolitik auf technologische Innovation 🌍

Der Boykott wirkt sich direkt auf den Wissenstransfer in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Kryptographie und Computermodellierung aus. Die fehlende Beteiligung von Forschern aus Ländern mit Einwanderungsbeschränkungen schränkt den Austausch von Algorithmen und fortschrittlichen Methoden ein. Dies verlangsamt wichtige Entwicklungen in der numerischen Simulation und Datenverarbeitung, wo internationale Zusammenarbeit unerlässlich ist, um Ergebnisse zu validieren und Ressourcen zu optimieren.

Die Fields-Medaille bleibt wegen der Mauer ohne Kandidaten 🧱

Jetzt fragen sich die Mathematiker, ob die Fields-Medaille in einer virtuellen Zeremonie über ein VPN verliehen wird. In der Zwischenzeit versuchen die Organisatoren des ICM, die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, dass die Teilnehmer Philadelphia erreichen, ohne von der TSA festgehalten zu werden. Am Ende wird der einzige Satz, der sich bewahrheitet, sein, dass die Anzahl der Teilnehmer in direktem Verhältnis zur Entfernung zum Flughafen abnimmt.