Marvel setzt auf Horror mit Midnight Universe, einer Comic-Reihe, die ihre Helden in düstere Versionen verwandelt. Jonathan Hickman leitet das Projekt mit Midnight X-Men, in dem Mutanten zu Vampiren werden und sich in verfeindete Fraktionen aufspalten. Das Konzept zielt darauf ab, Gewalt und Überleben in einer Welt ohne Sonnenlicht zu erkunden und sich dabei vom üblichen Ton des Verlags zu entfernen.
Technische Entwicklung: Wie Hickman den Mutantenstammbaum neu strukturiert 🧛
Hickman wendet seinen systemischen Designansatz auf die Vampirwelt an. Die Mutantenfraktionen organisieren sich in Clans mit spezifischen Fähigkeiten: Telepathie für Gedankenkontrolle, Telekinese für physische Manipulation und Heilung für Regeneration. Jeder Clan hat interne Regeln und Hierarchien, die sein Verhalten bestimmen. Der Autor verwendet Beziehungsdiagramme und Flussdiagramme, um Allianzen und Konflikte zwischen Gruppen darzustellen, und behält dabei seinen analytischen und detaillierten Stil bei.
Mutanten-Vampire: Die ausgewogene Ernährung, die niemand bestellt hat 🩸
Endlich haben die X-Men eine Ausrede, nicht an den Strand zu gehen. Anstatt sich mit menschlichem Hass auseinanderzusetzen, müssen sie sich jetzt darum sorgen, nicht zu verhungern. Die Fraktionen diskutieren, ob sie Menschen oder andere Mutanten beißen sollen, als wäre es eine vegane Debatte. Das Kurioseste: Wolverine regeneriert sich immer noch, also könnte er das unendliche Buffet des Teams sein. Zumindest müssen sie sich keine Sorgen mehr um die Sonne machen.