Der Film von Josh Safdie mit Timothée Chalamet in der Hauptrolle kam mit neun Nominierungen und einem Einspielergebnis von 179 Millionen Dollar zu den Oscars. Doch der Abend endete ohne einen einzigen Preis. Ohne Auszeichnungen reiht sich der Film in die Liste der großen Übergangenen ein, wie The Banshees of Inisherin, und beweist, dass weder Geld noch Marketing die Gunst der Akademie garantieren.
Der Algorithmus des Scheiterns in der Preisverleihungssaison 🎭
Analysiert man die Daten, priorisierte die Kampagne von Marty Supreme die Sichtbarkeit in sozialen Medien und bei Massenveranstaltungen gegenüber dem traditionellen Lobbying unter den Wählern. Während andere Produktionen in private Screenings und Abendessen mit Mitgliedern der Akademie investierten, setzte Safdie auf aggressives digitales Marketing. Die Einspielzahlen spiegeln nicht die geheime Abstimmung wider, bei der Faktoren wie die Erzählung der Kampagne und persönliche Vorlieben schwerer wiegen als die Einnahmen.
Der Trostpreis von 179 Millionen 💰
Am Ende ging Marty Supreme mit leeren Händen nach Hause, aber mit einem vollen Bankkonto. Chalamet kann sich damit trösten, von seiner Gage eine Yacht zu kaufen, während die Akademie sich die Hände reibt und über das Drama nachdenkt, das die nächste Ausgabe mit sich bringen wird. Denn ja, Verlieren ist in Mode, und Karten zu verkaufen auch.