Die Filmemacherin Marcy Page präsentiert Virgin Fandango, einen 11-minütigen Kurzfilm, der auf dem Festival von Annecy Premiere feiert. Das Werk ist eine Hommage an Portugal und die Animation und verwendet über 12.000 handbemalte Kacheln. Mit der Stop-Motion-Technik treten diese traditionellen Elemente Heilige und männliche Figuren in den Hintergrund, um einer tanzenden und selbstbewussten Jungfrau Maria Leben einzuhauchen, begleitet von einem Musical, das rund 170 historische Frauen und Animationskünstlerinnen erwähnt.
Die technische Herausforderung, 12.000 Keramikteile zu animieren 🎬
Page und ihr Team standen vor einer beträchtlichen Produktionsherausforderung. Jede der 12.000 Kacheln wurde von Hand bemalt, bevor sie Bild für Bild fotografiert wurde. Die Stop-Motion-Animation mit Keramik erfordert eine präzise Kontrolle von Licht und Bewegung, da jeder Riss oder jede Positionsänderung die Kontinuität ruinieren kann. Der Prozess erforderte monatelange Arbeit, um die Musiksequenzen mit den Bewegungen der Teile zu koordinieren, sodass die Kacheln zum Leben zu erwachen scheinen, ohne ihre ursprüngliche Textur zu verlieren.
Eine Jungfrau, die tanzt und die Heilige auf die Bank setzt 💃
Es scheint, dass die Jungfrau Maria es leid ist, still auf Altären zu posieren. In Virgin Fandango zieht die religiöse Figur einen Fandango einem Rosenkranz vor und wird von einer Armee von 170 historischen Frauen begleitet. Man fragt sich, ob die traditionellen Kacheln, die an bärtige Heilige gewöhnt sind, gegen diesen Rollenwechsel protestiert haben. Aber nein, hier tanzen alle nach Pages Pfeife, während die Heilige auf der Bank sitzen und auf ihren Einsatz für eine Choreografie warten.