Der US-Außenminister Marco Rubio überraschte mit der Ankündigung einer neuen Strategie gegenüber Kuba. In einem Video auf Spanisch beschuldigte er die Regierung der Insel, Milliarden durch Unternehmen wie GAESA zu plündern, das von den Streitkräften kontrolliert wird. Währenddessen leidet die Bevölkerung unter Stromausfällen, Treibstoff- und Lebensmittelknappheit. Rubio schlug vor, die Behörden zu umgehen und eine direkte Verbindung zu den Bürgern herzustellen.
Das GAESA-Modell und seine Auswirkungen auf die Konnektivität 🌐
GAESA kontrolliert nicht nur Hotels und Geschäfte, sondern auch die technologische Infrastruktur Kubas. Es betreibt die wenigen Internetzugangspunkte und verteilt mobile Daten zu überhöhten Preisen. Dieses Monopol schränkt die Konnektivität und die digitale Entwicklung der Bevölkerung ein. Während die Regierung Devisen erhält, zahlen die Kubaner hohe Gebühren für langsame und eingeschränkte Dienste. Rubios Vorschlag zielt darauf ab, alternative Kanäle zu schaffen, die diese Kontrolle umgehen, obwohl seine technische Umsetzbarkeit ungewiss ist.
Die neue Diplomatie: Die Regierung umgehen, aber nicht den Flüchtling 🛶
Rubio möchte direkt mit dem kubanischen Volk sprechen, aber vielleicht sollte er bedenken, dass viele bereits direkt mit dem Meer sprechen. Während Politiker über Strategien diskutieren, lösen die Kubaner das Konnektivitätsproblem mit Flößen und Kurzwellenradios. Der Vorschlag klingt gut, aber die Regierung der Insel hat Erfahrung darin, Blockaden zu umgehen. Am Ende wird wohl nur der nächste Stromausfall direkt ankommen.