Manuel Carrasco fordert zweihunderttausend Euro von Puertollano für Konzertkosten

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Veranstalterin des Sängers Manuel Carrasco hat bei der Stadtverwaltung von Puertollano die Zahlung einer Rechnung in Höhe von rund 200.000 Euro beantragt. Dieser Betrag entspricht den Produktionskosten des Konzerts, das der Künstler in der Stadt gab und die laut dem Unternehmen nicht vollständig gedeckt wurden. Die Forderung hat eine Debatte über die Verwaltung kultureller Veranstaltungen ausgelöst.

Eine leere Bühne mit technischer Ausrüstung und ausgeschalteten Lichtern, auf der Bühne ein einsames Mikrofon. Im Hintergrund das Plakat des Konzerts von Manuel Carrasco in Puertollano. Im Vordergrund ein offizielles Dokument mit dem Siegel der Stadtverwaltung und ein Taschenrechner, was auf die Forderung von 200.000 Euro hindeutet.

Die versteckten Kosten der Produktion großer Shows 🎭

Die Produktion eines großen Konzerts umfasst mehr als nur die Gage des Künstlers. Dazu gehören die Miete von Tonanlagen, Beleuchtung und LED-Bildschirmen sowie der Aufbau von Bühnen und Klimatisierungssystemen. Oft unterzeichnen die Stadtverwaltungen Verträge, ohne diese zusätzlichen technischen Kosten zu spezifizieren, was zu Rechnungen wie dieser führt. Das Fehlen eines detaillierten technischen Lastenhefts ist in der Regel die Ursache für die Budgetabweichung.

Im Regen singen... und die Rechnung bezahlen 🌧️

Es scheint, dass die Stadtverwaltung von Puertollano nicht nur das Lied, sondern auch den Text der Rechnung behält. Die Veranstalterin fordert 200.000 Euro, eine Summe, die ausgereicht hätte, um zehn Dorffeste mit Orchester und Hüpfburg zu veranstalten. Vielleicht laden sie beim nächsten Mal, anstatt einen nationalen Künstler zu engagieren, zum Karaoke in der Eckkneipe ein. Zumindest hätte das Mikrofon dann keine Produktionskosten.