Das Wochenende in den italienischen Kinos wurde von The Mandalorian and Grogu dominiert, das 1.321.000 Euro einspielte. Es folgen Michael, das Biopic über Michael Jackson mit 1.114.000 Euro, und Der Teufel trägt Prada 2 mit 872.000 Euro. Die Gesamteinspielergebnisse beliefen sich auf 5.279.692 Euro bei 670.737 Zuschauern. Ein weiterer bemerkenswerter Neustart war Almodóvars bittere Weihnachten mit 378.000 Euro. Allerdings erlitt der Markt einen Rückgang von 31 % im Vergleich zum Vorwochenende.
Der Rückgang von 31 % offenbart einen Wandel im Konsumverhalten 📉
Dieser Rückgang von 31 % bei den Gesamteinnahmen ist kein isolierter Wert. Er spiegelt eine Anpassung der Sehgewohnheiten wider, bei der die Zuschauer nun sehr spezifische Neustarts gegenüber einem breiteren Angebot priorisieren. Aus technischer Sicht konzentrierte sich die Kinokasse auf drei Titel, die mehr als 62 % des Gesamtumsatzes ausmachen. Dies deutet darauf hin, dass die Verleiher ihre Veröffentlichungsstrategien überdenken müssen, um eine Übersättigung des Marktes mit Neustarts zu vermeiden, die nicht genügend Publikum anziehen. Die Zuschauerzahlen deuten ebenfalls auf ein selektiveres Publikum hin.
Almodóvar und seine bittere Weihnachten: ein Geschenk, das niemand wollte 🎄
Almodóvars bittere Weihnachten spielte 378.000 Euro ein, eine Summe, die eher wie eine Strafe denn wie ein Weihnachtsgeschenk wirkt. Während das Publikum sich drängt, um einen Mandalorianer und sein grünes Haustier zu sehen, kämpft das Autorenkino weiterhin darum, die Massen anzuziehen. Vielleicht sollte Almodóvar nächstes Jahr darüber nachdenken, einen Grogu in seinen Film einzubauen, und sei es nur als Füllmaterial. So sichert er sich zumindest ein wenig Aufmerksamkeit, selbst wenn es nur darum geht, das Viech zu fragen, ob es lieber Turrón oder Kekse mag.