Die südafrikanischen Mamelodi Sundowns haben die afrikanische Champions League gewonnen, nachdem sie in Rabat gegen die marokkanischen Royal Armed Forces ein 1:1-Unentschieden erreichten und damit das Gesamtergebnis von 2:1 sicherten. Mohamed Hrimat brachte die Gastgeber per Elfmeter in Führung, doch Teboho Mokoena glich für die Gäste aus. Hrimat vergab 15 Minuten vor Schluss einen zweiten Elfmeter, ein entscheidender Fehler, der den Titel für Sundowns besiegelte – ihren zweiten nach 2016. Mit diesem Sieg qualifiziert sich das Team für den Intercontinental Cup und die Klub-Weltmeisterschaft 2029.
Die taktische Effizienz, die in Rabat den Unterschied ausmachte 🏆
Der Sieg von Sundowns basierte nicht auf einer überwältigenden Offensive, sondern auf einer soliden Defensivstruktur und schnellen Übergängen. Die südafrikanische Mannschaft gab den Ballbesitz in der eigenen Hälfte ab und wartete auf den marokkanischen Fehler. Mokoena nutzte mit einem präzisen Schuss von außerhalb des Strafraums eine der wenigen klaren Gelegenheiten. Der Fehlschuss von Hrimat vom Elfmeterpunkt zeigte, wie der Druck des Augenblicks selbst einen technisch versierten Spieler aus dem Konzept bringen kann. Sundowns setzte einen einfachen Plan um: widerstehen, eine Chance nutzen und die verbleibende Zeit ohne Zwischenfälle verwalten.
Der Elfmeter, der ins Nirgendwo ging und Rabat ohne Feier zurückließ ⚽
Hrimat wollte der lokale Held sein, aber der Ball beschloss, vorzeitig in den Urlaub zu fahren. Mit dem zweiten Elfmeter zugunsten der Royal Armed Forces träumte man von der Aufholjagd. Der marokkanische Stürmer schickte das Leder jedoch mit der gleichen Präzision wie eine Drohne ohne GPS auf die Tribüne. Die einheimischen Fans blieben mit der Frage zurück, ob es eine Hommage an die Luftfahrt oder einfach eine großzügige Geste gegenüber der Gastmannschaft war. Am Ende feierte Sundowns, während Rabat den verlorenen Ball suchte.