Luis García Abad, Generaldirektor des GP von Madrid, hat den Madring als Hybrid aus drei Motorsport-Tempeln bezeichnet. Die Rennstrecke, die am 13. September die Formel 1 beherbergen wird, verspricht nach 45 Jahren Abwesenheit eine historische Rückkehr in die Hauptstadt. Der Schlüssel liegt laut den Verantwortlichen darin, eine echte Herausforderung für die Fahrer und ein erstklassiges Erlebnis für die Fans zu bieten.
Ingenieurskunst an der Grenze: Die Herausforderung, den Madrider Asphalt zu zähmen 🏎️
Aus technischer Sicht bietet der Madring ein Layout, das Konfigurationen mit mittlerem Flügel und hoher aerodynamischer Effizienz erfordert. Die von Monaco übernommenen langsamen Kurven werden eine weiche Aufhängung erzwingen, während die schnellen Geraden, ähnlich denen in Silverstone, leistungsstarke Motoren und geringen Luftwiderstand verlangen. Die Ingenieure müssen ein feines Gleichgewicht zwischen mechanischem Grip und aerodynamischem Abtrieb finden, um in den Hochgeschwindigkeitsbereichen keine Zeit zu verlieren.
Die perfekte Mischung (oder so sagt man zumindest) 🤔
Das Beste aus drei Rennstrecken zu kombinieren, klingt auf dem Papier gut, aber in der Praxis könnte der Madring am Ende eine Kreuzung zwischen einer engen Stadtstrecke und einer seelenlosen modernen Rennstrecke sein. Allerdings haben die Fans die Gelegenheit zu sehen, ob die Einsitzer in den langsamen Kurven wie in Monaco stecken bleiben oder ob die Auslaufzonen zumindest das ein oder andere Überholmanöver ermöglichen, ohne den Abschleppwagen rufen zu müssen. Versprechen, Versprechen.