Der Madrider Fechter Madrigal hat seinen Kompass auf die Olympischen Spiele in Los Angeles gerichtet. Nachdem er bei der U23-Europameisterschaft eine Einzel- und eine Mannschaftsgoldmedaille gewonnen hat, ist seine Form derzeit solide. Nun strebt er die direkte Qualifikation an, ohne auf Hoffnungsläufe oder Einladungen angewiesen zu sein. Seine Leistung auf der Planche deutet auf ein klares Ziel hin.
Die Technik, die auf der Planche den Unterschied macht 🤺
Madrigal hat seine Beinarbeit und die Präzision im Angriff verfeinert. Sein Fortschritt basiert auf einer methodischen Arbeit mit seitlichen Verschiebungen und Tempowechseln, um die Distanz zu brechen. Er analysiert die Muster seiner Gegner mit Hilfe von Videoaufnahmen und passt die Geschwindigkeit seines Waffenarms an. Der Schlüssel liegt im schnellen Übergang zwischen Verteidigung und Gegenangriff, eine Fähigkeit, die er in jedem Gefecht der Europameisterschaft verfeinert hat.
Der einzige Plan B ist, keinen Plan B zu haben 🎯
Madrigal hat entschieden, dass die direkte Qualifikation seine einzige Option ist. Laut seinem Umfeld zieht er den Weg über den Hoffnungslauf nicht in Betracht, weil, so wird zitiert, das etwas für die ist, die nicht früh aufstehen. Mit zwei Goldmedaillen in der Tasche ist seine größte Sorge nun nicht ein Gegner, sondern dass das Flugzeug nach Los Angeles überbucht sein könnte. In der Zwischenzeit trainiert er weiter, als wäre das Podium ein Sitzplatz in der Economy Class.