Die Stadtverwaltung Madrid hat eine Verlosung öffentlicher Wohnungen mit klaren Voraussetzungen gestartet: Die Antragsteller müssen einen mindestens fünfjährigen Wohnsitz in der Hauptstadt nachweisen und dürfen keine Vorgeschichte von illegaler Besetzung haben. Die Maßnahme zielt darauf ab, stabile Bewohner zu bevorzugen und Praktiken wie Hausbesetzungen zu verhindern, in einem Kontext hoher Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum.
Städtischer Algorithmus: Datenfilterung und Überprüfung des Wohnsitzes 🏛️
Das Verfahren stützt sich auf ein Computersystem, das Datenbanken des Melderegisters mit Gerichts- und Polizeiakten abgleicht. Der von der Agentur für die digitale Verwaltung Madrids entwickelte Algorithmus validiert die Dauer des Wohnsitzes und erkennt mögliche rechtliche Konflikte. Es wird erwartet, dass die Verlosung, die von einem Notar überwacht wird, einen zertifizierten Zufallszahlengenerator verwendet, um die Transparenz des Prozesses zu gewährleisten.
Hausbesetzer, diesmal habt ihr Pech: Der Wohnsitz spricht lauter als Ausreden 😏
Jetzt stellt sich heraus, dass es für eine öffentliche Wohnung nicht reicht, eine Decke und eine Matratze vor der Puerta del Sol zu haben. Die Stadtverwaltung verlangt fünf Jahre Wohnsitz, was für manche Hausbesetzer so wäre, als würde man ihnen eine Historie bezahlter Mieten abverlangen. Aber keine Sorge: Wenn jemand seit einem Jahrzehnt ohne Vertrag in einer Wohnung lebt, weiß das System bereits, dass er nicht gemeldet ist. Ironie der Bürokratie.