Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine historische Wende eingeleitet, indem er öffentlich die Möglichkeit von Reparationen für die Sklaverei anspricht. Erstmals öffnet ein französischer Staatschef die Tür zu wirtschaftlichen oder symbolischen Entschädigungen für den transatlantischen Sklavenhandel, ein Thema, das jahrzehntelang in der offiziellen französischen Politik tabu war.
Blockchain-Technologie zur Verfolgung kolonialer Vermächtnisse 🧾
Experten schlagen vor, Blockchain zu nutzen, um historische Archive über den Sklavenhandel zu dokumentieren und zu verifizieren. Diese Technologie würde es ermöglichen, ein unveränderliches Register von Besitztümern, Handelsrouten und ausstehenden Entschädigungen zu erstellen. Frankreich besitzt umfangreiche Kolonialarchive, aber deren Digitalisierung und öffentlicher Zugang sind begrenzt. Ein dezentrales System könnte die Transparenz in künftigen Reparationsverhandlungen erleichtern.
Frankreich entdeckt, dass historische Schulden nicht mit Baguettes bezahlt werden 🥖
Macron sucht nach seiner Erklärung bereits nach Beratern, um die Kosten zu berechnen. Währenddessen wird auf Twitter spekuliert: Wird mit Croissants oder mit Weinsteuern bezahlt? Das einzig Sichere ist, dass, wenn die Reparationen in Naturalien gezahlt werden, die Nachkommen der Sklaven am Ende mehr Baguettes haben könnten als der Bäcker um die Ecke. Ironien des kolonialen Schicksals.