Apple hat sein 14-Zoll-Notebook mit dem M4 Pro-Chip aktualisiert, und die Motion-Graphics-Studios optimieren bereits ihre Arbeitsabläufe. Dieses Gerät verspricht, komplexe Renderings in Octane und Cinema 4D mit einer Flüssigkeit zu bewältigen, die zuvor einen turmhohen Rechner voller Lüfter erforderte. Der Schlüssel liegt im einheitlichen Speicher, der es der GPU ermöglicht, ohne Umwege auf die Daten zuzugreifen.
Einheitliche Architektur und GPU-Leistung 🚀
Die große Neuerung ist, wie der M4 Pro den Speicher verwaltet. Durch die gemeinsame Nutzung desselben RAM-Pools zwischen CPU und GPU können Render-Engines wie OctaneX schwere Texturen und Geometrien laden, ohne Daten hin und her kopieren zu müssen. Dies reduziert die Latenz und beschleunigt die Vorschauzeiten. In der Praxis fühlt sich das Bewegen einer Szene mit globaler Beleuchtung und Reflexionen flüssiger an als in früheren Generationen, auch wenn der Lüfter einen weiterhin daran erinnert, dass die Physik existiert.
Der Lüfter: Der Mitbewohner, der nie still ist 🌬️
Allerdings: Wenn man den M4 Pro mit einem 4K-Rendering ins Schwitzen bringt, aktiviert sich das Kühlsystem, als hätte es ein Gespenst gesehen. Es ist kein Düsenjet, aber auch kein Zen-Flüstern. Diejenigen, die in absoluter Stille arbeiten, müssen entweder Kopfhörer kaufen oder sich an die Geräuschkulisse eines Föhns auf halber Leistung gewöhnen. Wenigstens kühlt der Kaffee schneller ab, wenn man ihn auf das Gehäuse stellt.