PSG-Trainer Luis Enrique hat sich nach der 1:0-Niederlage gegen Bayern München in der Champions League in der Pressekonferenz nicht zurückgehalten. Auf Fragen zu seiner taktischen Aufstellung verteidigte der Spanier die Leistung seiner Spieler und betonte, dass die Mannschaft auf Augenhöhe gekämpft habe, wobei er den Fokus auf die mangelnde Abschlussstärke vor dem Tor lenkte.
Das taktische Muster und die Zahlen, die seine Verteidigung stützen 🧐
Die Spieldaten untermauern seine Haltung teilweise: PSG verzeichnete 54% Ballbesitz und 15 Torschüsse gegenüber 10 des FC Bayern, allerdings gingen nur drei aufs Tor. Luis Enrique hob das hohe Pressing und die Ballrückeroberung in der gegnerischen Hälfte als Stärken hervor. Dennoch bleiben das Fehlen eines klaren Mittelstürmers und die Probleme bei der Verwertung klarer Chancen ein strukturelles Defizit in seinem System, das die Ballkontrolle über die offensive Durchschlagskraft stellt.
Das Handbuch des Philosophie-Trainers: Verlieren, aber mit Stil 😏
Luis Enrique scheint die alte Maxime anzuwenden, dass es nicht darauf ankommt zu gewinnen, sondern die Presse davon zu überzeugen, dass man kurz davor war. Wenn PSG weiterhin Spiele mit gutem Ballbesitz verliert, könnten sie bald eine neue Kategorie im Fußball patentieren lassen: die moralisch überlegene Niederlage. Allerdings werden in der Champions-League-Tabelle die Punkte nicht nach xG oder absolvierten Pässen verteilt. Aber gut, zumindest geht die Mannschaft mit ruhigem Gewissen nach Hause.