Der Nationaltrainer hat klargestellt, dass sein Ansatz nicht der des klassischen Führers ist, der seinen Willen durchsetzt. In einem kürzlichen Interview erklärte Luis de la Fuente, dass er es vorzieht, eine Gruppe mit Ehrlichkeit und Natürlichkeit zu führen und zu lenken. Für ihn liegt der Schlüssel darin, die Spieler davon zu überzeugen, an seine Ideen zu glauben, nicht darin, eine künstliche Führung zu erzwingen. Ein Ansatz, der mit dem üblichen Lärm des modernen Fußballs kollidiert.
Team-Management: Führung als verteiltes System 🤝
In der Softwareentwicklung ist das Konzept der verteilten Führung dem von De la Fuente beschriebenen ähnlich. Ein guter Tech Lead setzt nicht seine Meinung durch, sondern ermöglicht es dem Team, durch Konsens und Transparenz die besten Praktiken zu übernehmen. Entscheidungen werden auf der Grundlage von Daten und gemeinsamen Zielen getroffen, nicht aufgrund starrer Hierarchien. Ehrlichkeit in Retrospektiven und die Fähigkeit zu delegieren sind effektivere Werkzeuge als autoritäre Führung. So baut man ein Team auf, das als kohärente Einheit funktioniert, nicht als Ansammlung von Einzelpersonen.
De la Fuente und die Kunst, nicht der Oberchef zu sein, den alle hassen 😅
Währenddessen wird in Fußballforen bereits spekuliert, ob De la Fuente in den Umkleidekabinen Sprints und Daily Stand-ups einführt. Tatsache ist, dass seine Methode, keine Führung aufzuzwingen, so bahnbrechend ist, dass sich einige erfahrene Spieler vielleicht verunsichert fühlen: Wie? Man muss in der Halbzeitpause nicht schreien und eine Tafel zertrümmern? Letztendlich hat der Nationaltrainer entdeckt, was wir in der Technologiebranche seit Jahren wissen: Wer am wenigsten schreit, hat meistens das aufgeräumteste Repository.