Nach drei Monaten Wartezeit hat das französische Kulturministerium das Siegerprojekt für den Umbau des Louvre bekannt gegeben. Die Büros Studios Architecture Paris und Selldorf Architects werden die Arbeiten leiten, die einen neuen Eingang an der Ostfassade und eine der Mona Lisa gewidmete Galerie umfassen. Der Plan zielt darauf ab, die Überfüllung am Haupteingang zu verringern und einen exklusiven Rundgang für das berühmteste Werk des Museums zu bieten.
Neuer Osteingang und optimierter Besucherfluss 🏛️
Der Siegervorschlag sieht einen unabhängigen Eingang an der Ostfassade vor, der direkt mit dem zukünftigen Saal der Mona Lisa verbunden ist. Dieses Design zielt darauf ab, den Besucherstrom derjenigen, die speziell zum Betrachten des Porträts von Leonardo da Vinci kommen, vom Rest des Museums zu trennen. Es wird erwartet, dass die Arbeiten spezifische Klimatisierungs- und Zugangskontrollsysteme für die Galerie umfassen, um die derzeitigen Engpässe zu reduzieren. Die Architekten haben mit Besuchersimulationsmodellen gearbeitet, um Besucherspitzen vorherzusehen und die Rundgänge anzupassen.
Die Mona Lisa bekommt ihr eigenes Zimmer (und vielleicht sogar Frieden) 🖼️
Endlich bekommt die Mona Lisa ihren eigenen Saal. Es war auch höchste Zeit, dass sie aufhört, diese unbequeme Nachbarin zu sein, die auf der Party immer die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Touristen müssen nicht mehr die Acht-Sekunden-Blitzbesichtigung zwischen Gedränge und Selfies machen. Jetzt können sie ihr Lächeln in einem dafür gestalteten Raum sehen, auch wenn sie wahrscheinlich immer noch zwei Stunden anstehen werden. Zumindest kann der Rest des Museums ruhig durchatmen, ohne das Hintergrundgeräusch von tausend Menschen, die fragen, wo die Gioconda ist.