Lightmatter hat Envise vorgestellt, ein System, das Photonen anstelle von Elektronen für Matrixberechnungen nutzt. Durch die Eliminierung des elektrischen Widerstands werden die erzeugte Wärme und der Energieverbrauch drastisch reduziert. Dies ermöglicht die Ausführung komplexer KI-Modelle mit einem Bruchteil der Leistung, die herkömmliche Chips benötigen.
Photonen statt Elektronen: Wie diese Architektur funktioniert 💡
Envise verwendet integrierte photonische Schaltkreise, die Lichtstrahlen modulieren, um Matrixmultiplikationen parallel durchzuführen. Die Informationen werden in der Intensität und Phase des Lichts kodiert und reisen durch Silizium-Wellenleiter. Dies eliminiert die Wärmeverluste von Transistoren und ermöglicht die Datenverarbeitung mit Lichtgeschwindigkeit, wodurch die Bandbreitenengpässe herkömmlicher elektrischer Systeme überwunden werden.
Tschüss, Kühlkörper: Deine KI kühlt sich jetzt von selbst ❄️
Während aktuelle Chips von dir verlangen, einen Flugzeugventilator oder einen Wasserkühler zu installieren, schwitzt Envise kaum. Es ist, als ob dein Computer aufhören würde, eine Mikrowelle zu sein, und sich in eine Taschenlampe verwandelt. Jetzt fehlt nur noch, dass er lernt, aus dem überschüssigen Licht Kaffee zu kochen, aber vorerst begnügt er sich damit, den Tisch nicht zu schmelzen.