Dem japanischen Studio ArtRising ist mit Librarian: Tidy Up the Arcane Library!, einem am 30. April veröffentlichten Organisationssimulator aus der Ego-Perspektive, ein bemerkenswerter Erfolg gelungen. Mit über 1600 extrem positiven Rezensionen und einem Spitzenwert von 7000 gleichzeitigen Spielern fordert dieses gemütliche Spiel den Nutzer heraus, 3072 magische Bände, die von einer schelmischen Fee durcheinandergebracht wurden, wieder an ihren Platz zu stellen.
Die technische Motorik der arkane Ordnung 🛠️
Das Spiel nutzt die Unity-Engine mit einem leichten Physiksystem, das ein flüssiges Stapeln und Verschieben der Bücher ermöglicht. Jeder Band verfügt über eine einzigartige, prozedural generierte Textur, und der Kollisionserkennungsalgorithmus ist optimiert, um hunderte von Objekten ohne Leistungseinbußen zu verarbeiten. ArtRising implementierte ein automatisches Speichersystem für jedes abgeschlossene Regal, um die Frustration über verlorenen Fortschritt in einer Bibliothek mit 3072 Exemplaren zu vermeiden.
Die Fee, die dir den Sonntagnachmittag verdirbt 😈
Denn ja, nichts sagt Entspannung wie das Neuordnen von 3072 Büchern, während eine unsichtbare Fee aus den Schatten über dich lacht. Das Spiel verwandelt das Chaos in eine fast zen-artige Erfahrung, auch wenn sich so mancher Spieler gewünscht hat, einen Abstoßungszauber gegen diese ätherische Entität wirken zu können, die den Abschnitt für Zauber mit dem für Kochkunst vermischt hat. Wenigstens gibt es keine Bestrafung dafür, ein Grimoire auf den eigenen virtuellen Fuß fallen zu lassen.