Der spanische Kämpfer Lewis Picó bereitet sich auf einen intensiven Samstag in Móstoles vor, wo er in einem Boxkampf mit Handschuhen auf El Potro Schisano treffen wird. Nur zwei Wochen später kehrt er für einen MMA-Kampf in den Käfig zurück. Picó ist klar: Sein Ziel ist es, in die UFC zu kommen, und er akzeptiert andere Formate, um nicht aus dem Rhythmus zu geraten. Dieses Doppelengagement spiegelt den Aufschwung hybrider Events in Spanien wider, die für das Publikum zunehmend über Plattformen wie Twitch zugänglich sind.
Doppelformat-Strategie: Boxen als Training für den Käfig 🥊
Aus technischer Sicht nutzt Picó das Boxen mit Handschuhen als hochintensives Sparring, um sein Striking vor dem MMA-Kampf zu verfeinern. Der Kampf in Móstoles ist kein Selbstzweck, sondern ein Glied in seiner Vorbereitung. Der Unterschied in Regelwerk und Distanz zwischen beiden Disziplinen erfordert eine Feinabstimmung: Beim Boxen wird der Kopf mehr geschützt, während beim MMA die Bedrohung durch den Takedown die Haltung verändert. Picó zeigt, dass es für einen Profikämpfer eine taktische Werkzeug ist, die Aktivität in mehreren Formaten aufrechtzuerhalten, keine Ablenkung.
El Potro Schisano: der Appetithappen vor dem Hauptgang 🍽️
Niemand soll sich täuschen: Für Picó ist El Potro Schisano die Vorspeise, nicht das Hauptgericht. Der Samstag in Móstoles wird sein wie in ein Buffet zu gehen und nur eine Olive vor dem Steak zu bestellen. Zwei Wochen später, im Käfig, werden wir sehen, ob das Boxen mit Handschuhen ihm etwas gebracht hat oder nur dazu diente, dass das Twitch-Publikum zwischen den Werbeunterbrechungen für Wetten etwas zu kommentieren hat. In der Zwischenzeit wird El Potro schwitzen, um Schlagzeilen zu machen, bevor Picó sich wieder auf seinen wahren Traum konzentriert: die UFC.