Leo Woodall, Hauptdarsteller des Raubthrillers Tuner (96 % auf Rotten Tomatoes), hat seine Vorbereitung auf die Rolle des Niki, eines Klavierwunderkindes mit Hyperakusis, detailliert beschrieben. Der Schauspieler kontaktierte Alex Ruger, eine Person, die mit dieser Erkrankung lebt, um zu verstehen, wie alltäglicher Lärm lähmend wirken kann. Woodall notierte sich die spezifischen Geräusche, die seinen Charakter beeinflussen, und die notwendigen Schutzmaßnahmen, um diese auditive Überempfindlichkeit darzustellen.
Die technische Methode zur Simulation eines verletzlichen Ohrs 🎧
Woodall studierte mit Ruger die Schallauslöser, die bei Menschen mit Hyperakusis Schmerz verursachen, vom Reiben eines Stoffes bis zum Klimpern eines Schlüssels. Für die Dreharbeiten verwendete der Schauspieler maßgefertigte Filterohrstöpsel, die Dezibel reduzieren, ohne Schlüsselfrequenzen zu eliminieren, sodass er natürlich auf Umgebungsgeräusche reagieren konnte. Er arbeitete auch mit einem Audioberater zusammen, um die Lautstärke in jeder Szene zu kalibrieren und sicherzustellen, dass seine Darstellung eine realistische Überempfindlichkeit widerspiegelt, ohne in Übertreibungen zu verfallen.
Wenn das Geräusch einer Gabel eine nukleare Bedrohung ist 🍴
Stell dir vor, dein schlimmster Feind ist nicht ein Bösewicht mit einer Pistole, sondern das Geräusch von jemandem, der drei Meter entfernt Kekse kaut. Für Woodall bedeutete die Vorbereitung auf Tuner zu entdecken, dass selbst das Knirschen von Papier eine Massenvernichtungswaffe sein kann. Das Ironischste ist, dass, während sein Charakter vor Raubüberfällen flieht, die wahre Gefahr der Nachbar ist, der staubsaugt. Zumindest hat der Schauspieler jetzt eine Ausrede, um absolute Stille am Set zu verlangen.