Sloane Morgan Siegel enthüllt, dass die Lazarus-Order-Saga fast vollständig geschrieben ist, und gesteht, dass jede Figur Fragmente seiner selbst enthält. Das Werk erforscht menschliche Wünsche wie Akzeptanz, Heldentum oder Erlösung und versucht, den Leser auf persönlicher Ebene zu erreichen. Benjamin J. Stockham hofft, dass das Publikum in diese komplexe Welt eintaucht, während Juan Doe sie als den Höhepunkt seiner Karriere bezeichnet. Die Ausgabe Nr. 1 erscheint am 19. August mit Covern von Marguerite Sauvage und Georges Jeanty, unter dem Label Mad Cave Studios.
Der kreative Prozess hinter einem dichten erzählerischen Universum ✍️
Siegel erläutert, dass das Schreiben von Lazarus Order mit akribischer Planung erfolgte, wobei jeder Handlungsbogen mit den Traditionen der fiktiven Welt verwoben ist. Stockham weist darauf hin, dass der Aufbau dieser Mythologie die Koordination der Beiträge von Siegel und Doe erforderte, um visuelle und narrative Kohärenz zu wahren. Doe wiederum betont, dass die Kunst nicht bloße Verzierung sei, sondern ein Vehikel, um in die Handlung einzutauchen. Das Ergebnis ist ein Comic, der Substanz über Spektakel stellt, mit einem bereits abgeschlossenen Drehbuch, das ein nahtloses Erlebnis garantiert.
Das Geständnis des Autors: Ja, ich bin meine Figuren (und Therapeut) 🎭
Siegel gibt zu, dass jede Figur in Lazarus Order Teile seiner selbst widerspiegelt, was darauf hindeutet, dass der Autor sich in mehrere Persönlichkeiten aufgespalten hat, um den Comic zu füllen. Dies erklärt, warum einige Helden Erlösung suchen und andere einfach nur akzeptiert werden wollen: Im Grunde ist es Siegels persönliches Tagebuch, getarnt als episches Abenteuer. Währenddessen hofft Stockham, dass die Leser in diese Welt eintauchen, vielleicht damit sie nicht bemerken, dass sie die Selbstanalyse-Sitzungen des Drehbuchautors lesen. Zumindest versichert Juan Doe, dass die Zeichnungen gut sind.