Labwc null zwanzig landet mit Show-Desktop, HDR zehn und Fenstererfassung

27. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Labwc, der auf Stapeln basierende Wayland-Compositor, der direkt aus der Ästhetik und Philosophie von Openbox schöpft, hat seine Version 0.20 veröffentlicht. Dieses leichte, auf wlroots basierende Projekt enthält Neuerungen, die Nutzer minimalistischer Desktops schon lange gefordert haben. Zu den wichtigsten Ergänzungen gehören die Funktion show-desktop, die Fenstererfassung und die Unterstützung für HDR10 bei Verwendung des Vulkan-Renderers. All dies ist jetzt in seinem GitHub-Repository verfügbar.

minimalist Wayland compositor interface during show-desktop action, multiple application windows simultaneously shrinking into taskbar icons, HDR10 color calibration test pattern glowing on a secondary monitor, Vulkan renderer settings panel open showing GPU acceleration metrics, window capture cursor selecting a terminal with crosshair overlay, engineering visualization style, dark theme desktop environment, subtle grid lines on workspace, metallic gray window borders, sharp focus on compositor process, photorealistic technical illustration, soft backlight from monitor edges

HDR10-Unterstützung und neue Konfigurationsoptionen 🖥️

Die Implementierung von HDR10 in Labwc 0.20 erfolgt Hand in Hand mit dem Vulkan-Renderer, einer Option, die bisher bei so leichten Composern keine Priorität hatte. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit hinzugefügt, einzelne Fenster zu erfassen, was für diejenigen nützlich ist, die mit mehreren Monitoren arbeiten oder bestimmte Anwendungen aufzeichnen müssen. Im Bereich der Konfiguration wurden neue Optionen zur Anpassung des Mausverhaltens und der Verwaltung von Arbeitsbereichen hinzugefügt. All dies bei gleichbleibend geringem Ressourcenverbrauch, der die Laptopsensoren nicht in die Höhe treibt.

Show-desktop: Endlich können wir das Hintergrundbild sehen, ohne Tribut zu zahlen 🐱

Die Funktion show-desktop kommt zu Labwc, als wäre sie der Messias der aufgeräumten Desktops. Bisher musste man, um das eigene Hintergrundbild zu sehen, Fenster für Fenster minimieren, wie ein digitaler Bauer aus dem letzten Jahrhundert. Jetzt, mit einem einzigen Tastenkürzel, verschwindet alles. Allerdings sollte man keine spektakulären Animationen oder Übergänge erwarten, die eines Blockbusters würdig wären. Dies ist minimalistisches Wayland: Die Fenster verschwinden ohne Schnörkel, aber man kann zumindest mit seinem Katzen-mit-Hut-Wallpaper angeben.