Die Europäische Union verteidigt den globalen freien Markt, erhebt jedoch selektive Zölle, um Industrien zu schützen, die sie selbst subventioniert. Das Ergebnis ist ein Widerspruch: Während die Verbraucher mehr für importierte Produkte zahlen, haben die Arbeitnehmer keine Garantie auf lokale Arbeitsplätze. Die Industriepolitik priorisiert Geopolitik über die ökologische Wende und den tatsächlichen Arbeitnehmerschutz.
Konditionierte Subventionen: der Schlüssel für eine kohärente Technologieindustrie 🏭
Um Rede und Praxis in Einklang zu bringen, sollte die EU ihre Subventionen an die Schaffung überprüfbarer lokaler Arbeitsplätze und strenge Umweltstandards knüpfen. Ohne diese Bedingung fließen öffentliche Gelder in Automatisierung oder Verlagerung ins Ausland. Zölle zu erheben, ohne Investitionen in strategische Sektoren zu fordern, verteuert nur Produkte, fördert aber weder Innovation noch schützt es den Arbeitnehmer. Das Problem ist nicht der externe Wettbewerb, sondern das Fehlen einer industriellen Roadmap, die öffentliche Hilfe mit konkreten Ergebnissen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Beschäftigung verknüpft.
Freier Markt, aber nicht für dich, lieber Verbraucher 💸
Die EU sagt dir, kaufe lokal, erhebt aber Zölle auf chinesische Solarmodule, während sie Fabriken subventioniert, die im nächsten Jahr schließen. Der freie Markt ist großartig, außer wenn ein ausländisches Produkt mit einem subventionierten konkurriert. Dann kommt der selektive Protektionismus zum Vorschein, wie ein Vater, der wirtschaftliche Unabhängigkeit predigt, dir aber die Miete bezahlt. Am Ende bezahlt der Geldbeutel des Bürgers die Party, ist aber nicht eingeladen, das Menü zu bestimmen.