Der PSOE-Sitz in der Ferraz-Straße war Schauplatz einer zwölfstündigen Durchsuchung durch die UCO der Guardia Civil. Richter Santiago Pedraz ermittelt wegen eines mutmaßlichen internen Netzwerks zur Diskreditierung von Ermittlungen gegen Pedro Sánchez und die Partei. Santos Cerdán, Leire Díaz und die Geschäftsführerin Ana María Fuentes Pacheco werden in den Gerichtsbeschlüssen als Beteiligte genannt, die die Herkunft des Geldes zur Sabotage der Ermittlungen klären sollen.
Die forensische Analyse von Servern und Geräten in Ferraz 🔍
Die UCO-Agenten verschafften sich Zugang zu den Computersystemen des nationalen Hauptquartiers, um Festplatten zu klonen und interne Kommunikationsaufzeichnungen zu überprüfen. Ziel ist es, Überweisungen und Kontakte nachzuverfolgen, die die mutmaßlichen Handlanger unterstützten, die mit der Diskreditierung von Gerichtsverfahren beauftragt waren. Es werden Metadaten von E-Mails und Zugriffe auf sensible Datenbanken untersucht, um festzustellen, ob Ressourcen der Partei für diese Operation genutzt wurden.
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Die Affäre wirkt wie aus einem Spionagehandbuch zum Schnäppchenpreis: zwölf Stunden Durchsuchung, eine angeklagte Geschäftsführerin und ein ehemaliger Funktionär, der aus dem Hintergrund koordiniert. Wenn das Ziel darin bestand, Ermittlungen zu diskreditieren, hätte man zumindest eine diskretere Methode wählen können, als Spuren auf den Servern der Partei zu hinterlassen. Für Handlanger haben sie ihre Figuren mit der Eleganz eines Elefanten im Porzellanladen bewegt.