Die Der Herr der Ringe-Filmreihe von Peter Jackson ändert ihren Kurs. Die kommenden Projekte werden die epischen Schlachten der vorherigen Trilogien hinter sich lassen und sich stattdessen auf eine eher folkloristische und intime Erzählweise konzentrieren. Jackson wird nicht Regie führen, aber als ausführender Produzent mitwirken. Der erste Teil, The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum, wird von Andy Serkins inszeniert, der auch die Kreatur spielen wird.
Motion Capture und Rückblenden: der Motor der neuen Erzählweise 🎬
Andy Serkis, ein Veteran der Motion-Capture-Technik, wird den Film inszenieren und die Hauptrolle spielen. Die Handlung spielt vor Die Gefährten und folgt der Jagd auf Gollum. Der Film wird Rückblenden nutzen, um seine Vergangenheit zu erkunden, von seinem Leben als Sméagol bis zu seiner Verwandlung. Dies ermöglicht eine technische Entwicklung, die sich auf die digitale Ausdruckskraft der Figur konzentriert, mit kleineren Schauplätzen als die massiven Schlachten, wobei Gesichtsanimation und Nahaufnahmen priorisiert werden.
Gollum, der Antiheld, der sein eigenes Spin-off verdient 🧙♂️
Endlich wird die charismatischste und zahnärmste Kreatur Mittelerdes ihren großen Auftritt haben. Vergiss Frodo und seinen Ringrucksack; jetzt werden wir Gollum sehen, wie er zwei Stunden lang flieht, jammert und mit sich selbst redet. Allerdings ohne große Armeen: nur er, sein Schatz und eine Menge Rückblenden, die uns daran erinnern, dass er nicht immer so seltsam war. Gut, dass Serkis es kann.