Der Abgang eines Mitarbeiters ist nicht das Problem, sondern dessen schlechte Handhabung

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Rodrigo Criado analysiert in seinem Artikel einen typischen blinden Fleck in Unternehmen: Der Abgang eines Mitarbeiters ist keine Katastrophe, sondern eine Bewährungsprobe für das Management. Die daraus resultierende Unsicherheit und Überlastung sind meist Symptome einer mangelhaften Planung. Die wahre Herausforderung ist nicht, dass jemand geht, sondern nicht vorbereitet zu sein für den Fall, dass es passiert.

Mitarbeiter verlässt mit Kiste; Chefs diskutieren Überlastung und gescheiterte Planung im Büro.

Automatisierung des Reverse Onboarding zur Vermeidung von Chaos 🛠️

Die Verwaltung des Austritts kann mit automatisierten Dokumentationswerkzeugen optimiert werden. Die Implementierung eines gemeinsamen Code-Repositories und aktueller technischer Wikis reduziert die Abhängigkeit von implizitem Wissen. Durch die Nutzung von Plattformen wie Confluence oder Notion zur Aufzeichnung wichtiger Prozesse wird der Übergang vorhersehbar. Ein Skript zur Deaktivierung von Zugängen und eine Checkliste zur Aufgabenübergabe verhindern, dass der Abgang eines Entwicklers das Team lahmlegt.

Der Mythos des unersetzlichen Mitarbeiters und seine Kündigungsfrist 🤔

Es ist merkwürdig, dass dieser scheinbar unersetzliche Kollege eine Spur von Dokumentation hinterlässt, die niemand gelesen hat. Die Dramatik seines Abschieds hält meist nur so lange an, wie das restliche Team braucht, um herauszufinden, dass er Zugang zur Kaffeemaschine und zum Passwort des Testservers hatte. Letztendlich ist das Problem nicht, dass er geht, sondern dass niemand weiß, wie man seinen Slack-Account deaktiviert.