Der Verein La Miranda de Pollença hat Einwände gegen das kommunale Kulturgüterverzeichnis eingereicht, um architektonische und historische Elemente aus dem 17. bis 20. Jahrhundert aufzunehmen, die seiner Ansicht nach schutzlos sind. Der Vorschlag umfasst Gebäude im Stadtkern, im Hafen, in Formentor und in ländlichen Gebieten und zielt auf eine individuelle Katalogisierung von Beispielen wie Ca nAulí, Can Codony, Can Dengue und der Posada d'Albercuix ab.
Digitaler Katalog und technische Kriterien für den Schutz 🏛️
Der Verein argumentiert, dass der aktuelle kommunale Katalog uneinheitliche Kriterien anwendet und Gebäude mit nachgewiesenem historischem und architektonischem Wert außen vor lässt. Sie schlagen ein System individualisierter technischer Datenblätter mit Angaben zu Epoche, Erhaltungszustand und Bautypologie vor. Der Einsatz von Geolokalisierungswerkzeugen und digitalen Datenbanken würde es ermöglichen, Informationen zu verknüpfen und rechtliche Grauzonen zu vermeiden, die Abrisse oder nicht genehmigte Umbauten an Gebäuden erleichtern, die die gleiche Behandlung verdienen wie bereits geschützte.
Der Katalog, der die Posada d'Albercuix vergaß 🏚️
Die Posada d'Albercuix wartet seit Jahrzehnten darauf, dass jemand sie mit den Augen des Kulturerbes betrachtet, nicht nur mit dem Wunsch, sie in Touristenapartments zu verwandeln. Das gleiche Schicksal erleiden Ca nAulí und Can Dengue, die denken müssen: Warum hat mein katalogisierter Nachbar eine Gedenktafel bekommen und ich bekomme nur Aufkleber von Hausbesetzern? La Miranda schlägt vor, sie zu schützen, bevor ein Investor entscheidet, dass ihre beste historische Würdigung ein Betonklotz mit Pool ist.