Ein Richterverband hat das Justizverwaltungsorgan aufgefordert, die mögliche Installation von Abhörsystemen in Justizräumen zu untersuchen. Der Antrag erfolgt nach Aussagen in einem Gerichtsverfahren, in denen der Verdacht auf Spionage im Büro oder in der Kommunikation eines Richters geäußert wurde. Sollten diese Tatsachen zutreffen, würden sie Grundrechte beeinträchtigen und die richterliche Unabhängigkeit gefährden.
Überwachungstechnologie: Mikrofone, Kameras und versteckte Netzwerke 🕵️
Moderne Spionagesysteme umfassen Richtmikrofone, Hochfrequenzgeräte oder Software zur Kommunikationsabfangung. In einem gerichtlichen Umfeld erfordert ihre Erkennung technische Durchsuchungen mit Spektrumanalysatoren und Signaldetektoren. Auch Computernetzwerke und Telefonleitungen werden auf nicht autorisierte Geräte untersucht. Das Vorhandensein dieser Ausrüstung in Gerichtsgebäuden würde eine schwerwiegende Verletzung der Vertraulichkeit und Integrität rechtlicher Verfahren darstellen.
Zum Glück hört man die Roben nicht beim Schleifen 😂
Denn wenn schon, könnten sie Mikrofone in den Toiletten installieren und sogar die Erleichterungsseufzer am Ende eines Prozesses aufzeichnen. Oder noch besser, an den Kaffeemaschinen, wo mehr Urteile geschmiedet werden als in den Verhandlungssälen. Wenn es Spione gibt, sollen sie wenigstens die Aufnahmen mit den Anwälten teilen, damit die sich die Vernehmungen sparen. Allerdings sollen sie sich dann nicht über schlechte Richterwitze beschweren.