3D-Druck als Lehrmittel für Hochschullehrende

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie ermöglicht es dem Hochschullehrer, abstrakte Konzepte in greifbare Objekte zu verwandeln. Ein klares Beispiel ist die Anatomie-Lehre: Anstatt auf teure Atlanten oder kommerzielle Modelle angewiesen zu sein, kann der Dozent exakte Nachbildungen von Knochen oder Organen drucken, die die Studierenden im Unterricht manipulieren können. Dies verbessert das räumliche Verständnis und verringert die Abhängigkeit von Leichen oder zerbrechlichen Materialien.

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Ein Universitätsprofessor hält ein 3D-Modell eines menschlichen Schädels, vor Studierenden, die im Klassenzimmer zuschauen.

Programme und Arbeitsabläufe zur Erstellung von Lehrmodellen 🛠️

Um zu beginnen, benötigt der Dozent eine 3D-Modellierungssoftware wie Blender oder Fusion 360, um die Teile zu entwerfen. Anschließend bereitet ein Slicing-Programm wie Cura oder PrusaSlicer die Datei für den Drucker vor. Falls reale Objekte gescannt werden müssen, sind Werkzeuge wie Meshroom (Fotogrammetrie) oder ein einfacher 3D-Scanner wie der Revopoint POP 2 nützlich. Die Anfangsinvestition beträgt etwa 300 Euro für einen FDM-Einsteigerdrucker, plus die Lernzeit von einigen Wochen.

Wenn der Professor seine eigene Geduld in 3D druckt 😅

Natürlich verbindet nichts einen Dozenten mehr mit seinen Studierenden, als zu sehen, wie das Modell eines Neurons mitten im Unterricht von der Bauplatte abhebt. Oder der klassische Moment, in dem sich das Filament verheddert und der Professor auf Latein flucht, während er versucht, den Extruder zu entstopfen. Aber am Ende, wenn der Student das Teil berührt und sagt jetzt verstehe ich es, gibt selbst der skeptischste Professor zu, dass die 3D-Technologie jede verlorene Minute beim Kalibrieren des Betts wert ist.