Die 3D-Drucktechnik als Helfer des modernen Physiotherapeuten

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie verändert die Physiotherapie, indem sie die Erstellung maßgeschneiderter Orthesen, Einlagen und technischer Hilfsmittel ermöglicht, die auf jeden Patienten abgestimmt sind. Ein Physiotherapeut kann den Fuß eines Patienten mit einem 3D-Scanner scannen und eine Einlage entwerfen, die dessen Gang korrigiert. Zu den wichtigsten Programmen gehören Blender für die Modellierung, Ultimaker Cura für das Slicing und Scan-Software wie Skanect.

Ein Physiotherapeut scannt einen Fuß mit einem 3D-Gerät; auf dem Bildschirm wird eine in Blender modellierte orthopädische Einlage angezeigt.

Scan und maßgeschneidertes Design für jede Verletzung 🦾

Der Prozess beginnt mit einem handgeführten 3D-Scanner (wie dem Einscan SE), um die exakte Geometrie des betroffenen Bereichs zu erfassen. Anschließend werden Fusion 360 oder Meshmixer verwendet, um das Modell zu modifizieren und spezifische Stützen hinzuzufügen. Die Datei wird im STL-Format exportiert und in Cura oder PrusaSlicer verarbeitet, um sie aus flexiblem Filament (TPU) oder starrem Filament (PLA) zu drucken. Dies ermöglicht die Herstellung dynamischer Schienen, die nur das Nötigste ruhigstellen und so die Genesung beschleunigen.

Wenn der Drucker die Drecksarbeit für dich macht ☕

Denn ja, nichts geht über den Anblick deines 3D-Druckers, der vor sich hin dampft, während du dir einen Kaffee gönnst. Der Patient kommt mit einer Verstauchung, und anstatt ihn wie eine Bratwurst zu bandagieren, entwirfst du ihm eine Schiene mit Belüftungslöchern. Allerdings kommt dann der unangenehme Moment: ihm zu erklären, dass das Teil, das du ihm an den Knöchel legst, weniger gekostet hat als der Kaffee, den du dir während des Drucks gegönnt hast. Die Technologie schreitet voran, aber der Humor des Physios bleibt derselbe.