3D-Druck als Verbündeter des Sicherheitswächters

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie ermöglicht es Sicherheitskräften, Ersatzteile für Überwachungsausrüstung wie Kamerahalterungen oder Funkgehäuse direkt am Arbeitsplatz zu personalisieren und herzustellen. Dies vermeidet lange Wartezeiten auf Lieferungen und senkt die Kosten. Ein klares Beispiel ist der Druck einer maßgeschneiderten Handyhalterung für den Streifenwagen.

Ein Sicherheitsbeamter hält eine 3D-gedruckte Handyhalterung neben einem Streifenwagen, mit Ersatzteilen und einem aktiven Drucker.

Wesentliche Software für den Maker-Wachmann 🛠️

Zum Entwerfen der Teile wird ein 3D-Modellierungsprogramm wie Tinkercad benötigt, das kostenlos und benutzerfreundlich ist – ideal für Anfänger. Für komplexere Dateien bietet Fusion 360 professionelle Werkzeuge mit einer kostenlosen Lizenz für Hobbyisten. Der Slicer Cura übersetzt die Entwürfe in Anweisungen für den Drucker, und ein 3D-Scanner wie der Revopoint POP 3 ermöglicht es, kaputte Objekte zu digitalisieren, um sie exakt zu replizieren. All dies läuft auf einem Standard-Laptop.

Abschied vom Isolierband, hallo PLA 🎉

Endlich kannst du das Isolierband und die Kabelbinder in Rente schicken, die die Taschenlampenhalterung zusammenhielten. Wenn der Kollege von der Nachtschicht das Teil am Bedienfeld kaputt macht, musst du nicht mehr mit Kaugummi und einer Büroklammer improvisieren. Du druckst in einer halben Stunde ein neues und wirst zum Helden der Schicht. Nur Vorsicht: Drucke keine Miniatur-Replik des Chefs als Zielscheibe, das müsstest du später der Personalabteilung erklären.