Die 3D-Technologie verändert das Handwerk des Musikkomponisten, indem sie ihm ermöglicht, maßgeschneiderte Instrumente und Zubehörteile herzustellen. Ein klares Beispiel ist die Herstellung von Plektren, Mundstücken oder Resonatoren mit Geometrien, die mit traditionellen Methoden unmöglich zu erreichen sind. Programme wie Fusion 360 oder Blender ermöglichen das Design dieser Teile, die dann in Filament oder Harz gedruckt werden, um die Klangfarbe oder Ergonomie des Instruments zu verändern.
Parametrische Modellierung und kontrollierte Akustik 🎵
Der Komponist kann Grasshopper in Rhino verwenden, um Formen zu erzeugen, die den Resonanzraum eines Blasinstruments verändern. Durch die Variation von Parametern wie Wandstärke oder Innendurchmesser werden spezifische harmonische Frequenzen erzielt, ohne auf einen Geigenbauer angewiesen zu sein. Die Software Audacity dient zur Analyse des Klangspektrums des gedruckten Teils, wobei das Design angepasst wird, bis die gewünschte Stimmung erreicht ist. Dieser Prozess eliminiert das manuelle Ausprobieren.
Wenn der Komponist aus Notwendigkeit zum Heimwerker wird 🛠️
Denn klar, nichts sagt Ich bin ein ernsthafter Künstler so sehr, wie drei Stunden damit zu verbringen, das Druckbett zu kalibrieren, damit ein Gitarrenplektrum gerade wird. Dann stellt sich heraus, dass sich das PLA durch den Schweiß des Konzerts verformt und der Klang eher an einen Mixer als an ein Arpeggio erinnert. Aber hey, zumindest hast du eine Ausrede, die Partitur nicht rechtzeitig abzuliefern: Das Filament hat sich verklemmt.