Der Beruf des Systemadministrators geht weit über die Verwaltung von Servern und Netzwerken hinaus. Die 3D-Technologie bietet praktische Lösungen für den Arbeitsalltag, von der Herstellung maßgeschneiderter Halterungen für Hardware bis hin zur Erstellung von Prototypen für Racks oder Gerätegehäuse. Ein klares Beispiel: das Design und der Druck einer Halterung für ein Flüssigkeitskühlsystem, das es so nicht auf dem Markt gibt, unter Verwendung von Modellierungs- und Schneidesoftware.
Workflow: Vom Design zum Server 🛠️
Um diese Teile zu realisieren, benötigt der Administrator spezifische Werkzeuge. Fusion 360 oder FreeCAD ermöglichen das Modellieren von Teilen mit exakten Toleranzen für Komponenten wie Lüfter oder Netzteile. Anschließend bereitet ein Slicer wie PrusaSlicer oder Cura die Datei für den Drucker vor. Ein FDM-Drucker mit PETG- oder ABS-Filament ist für funktionale Teile ausreichend. Das Ergebnis: eine maßgeschneiderte Lösung, die Wartezeiten auf Ersatzteile vermeidet und Kosten senkt.
Wenn dein Rack zu einem IKEA-Möbelstück wird 😅
Denn ja, wenn du drei Stunden lang mit einem unordentlichen Kabelgewirr kämpfst, träumst du von einem 3D-Drucker, der einen perfekten Kabelorganizer herstellt. Dann stellst du fest, dass du ein Teil druckst, es ins Rack einbaust und am nächsten Tag bemerkst, dass du den Abstand zwischen den Löchern nicht richtig gemessen hast. Aber hey, das ist immer noch besser, als an einem Freitag um sieben Uhr abends ein Metallblech mit einer Stichsäge zuschneiden zu müssen.