Während normale Bürger um die Bezahlung ihrer Hypothek oder Miete kämpfen, nutzen Großvermieter einen Steuertrick aus dem Lehrbuch: den Abzug aller Kosten für ihre Immobilien. Von der Hausgeldabrechnung bis zur Badsanierung – alles wird beim Finanzamt als abzugsfähige Ausgabe geltend gemacht. Das Ergebnis ist eine reduzierte Steuerlast, während der Kleinvermieter in seiner Steuererklärung kaum einen Euro herausholen kann. Das Gesetz ist so gestaltet, dass derjenige, der am meisten hat, am wenigsten zahlt. 😤
Der Algorithmus der Steuerersparnis: Wie SOCIMIs dem Fiskus entkommen 💰
SOCIMIs und große Investmentfonds haben ein System der Steueroptimierung perfektioniert, das an Finanztechnik grenzt. Über die Figur der Wohnungsvermietung ziehen sie Hausgeld, Grundsteuer, Versicherungen, Reparaturen und sogar die Mietausfallversicherung ab. In der Bilanz wird der Gewinn künstlich reduziert. Das Ergebnis ist eine effektive Besteuerung, die unter 5% des Bruttoeinkommens fallen kann. Währenddessen zahlt ein Selbstständiger, der eine Wohnung vermietet, bis zu 50% seines tatsächlichen Gewinns.
Der Jackpot: Sogar den Kaffee des Immobilienmaklers absetzen ☕
Nach der Logik dieser Großvermieter ist sogar der Kaffee, den der Verwalter beim Durchsehen des Schadensberichts trinkt, ein abzugsfähiger Aufwand. Und aufgepasst: Wenn die Waschmaschine alle zwei Monate kaputtgeht, umso besser: mehr Ausgaben, weniger Steuern. Es ist fast so, als wollten sie, dass alles kaputtgeht, um weniger zu zahlen. Wenn wir dieselbe Logik zu Hause anwenden würden, könnten wir sogar die Samstagspizza als Instandhaltungskosten des Mieters absetzen. Aber nein, das funktioniert nur, wenn man zweihundert Wohnungen und einen guten Steuerberater hat.