Die Balanguera erklingt in Bellver zu ihrem wohltätigen hundertjährigen Jubiläum

27. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Das Castillo de Bellver wird am 30. Mai um 20:00 Uhr Schauplatz eines besonderen Konzerts sein. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums von La Balanguera werden sich mehr als 150 Sänger des Orfeó Balear, Orfeó de Mallorca und Orfeó Infantil Balear unter der Leitung von Daniel Mulet und Malena Moncadas versammeln. Der Eintrittspreis von 15 Euro kommt vollständig Mallorca Sense Fam zugute. Ein Abend, der Musik, Geschichte und Solidarität in einer einzigartigen Umgebung vereint.

Castillo de Bellver beleuchtet in der Abenddämmerung, über 150 Sänger in halbkreisförmiger Aufstellung im Innenhof, Dirigent mit erhobenem Taktstock, während der Chor mit Notenblättern in der Hand singt, Hintergrund mittelalterlicher Steinbögen, warmes Licht auf der Bühne, sichtbare Metallpulte und Kondensatormikrofone, Publikum auf Klappstühlen, feierliche und solidarische Atmosphäre, fotorealistischer Kinostil, detaillierte Sandsteinstruktur, Abendhimmel mit sanften Wolken, große Tiefenschärfe, goldene und blaue Töne, hohe technische Auflösung.

Die Chorlogistik: 150 Stimmen in einer Burg aus dem 14. Jahrhundert synchronisieren 🎵

Drei Chorgruppen in einem offenen Raum wie Bellver zu koordinieren, stellt technische Herausforderungen dar. Die Akustik eines runden Innenhofs erfordert eine gestaffelte Anordnung der Sänger, um Echos und Überlagerungen zu vermeiden. Daniel Mulet und Malena Moncadas haben ein Probesystem nach Sektionen entworfen, verstärkt durch Nahfeldmonitore, damit jeder Chor die anderen in Echtzeit hören kann. Die Partitur von La Balanguera mit ihren dynamischen Wechseln wurde so angepasst, dass die Kinderstimmen nicht von den Erwachsenen übertönt werden. Eine Präzisionsarbeit, die keine Fehler zulässt.

Was passiert, wenn 150 Leute gleichzeitig in einer Burg singen beschließen 😂

Dass sich 150 Sänger in einer mittelalterlichen Burg versammeln, klingt nach einem Witz, ist aber keiner. Das Problem ist nicht, dass sie falsch singen, sondern dass jemand im genau richtigen Moment niest und eine Kettenreaktion von Husten auslöst. Glücklicherweise haben die Dirigenten einen Notfallplan vorgesehen: Wenn das Gehör versagt, gewinnt der, der am lautesten schreit. Und wenn alles schiefgeht, bleibt immer die Option, um Applaus zu bitten und so zu tun, als wäre es Jazz gewesen. Die Solidarität ist zumindest garantiert.