Die Kawasaki Z H2 kommt im Naked-Segment mit einem 998-cm³-Motor mit Kompressoraufladung an, eine Seltenheit bei dieser Art von Motorrädern. Mit 197 PS und 101 lb-ft Drehmoment ist sie die schwächste Version der H2-Reihe, aber ihre Leistungsentfaltung ist dennoch beeindruckend. Getestet auf Autobahnen, in der Stadt und in Kurven zeigt sie, dass mechanische Brutalität einen hohen Preis und gewisse Einschränkungen in der Vielseitigkeit hat.
Kompressor und Fahrwerk: Die Ingenieurskunst der rohen Gewalt 🏍️
Der Zentrifugalkompressor ist das Herz dieser Maschine und presst das Luft-Kraftstoff-Gemisch, um Werte zu erreichen, die kein atmosphärisches Naked-Bike schafft. Der mehrrohrige Stahlrahmen und die Showa-Federung bewältigen die Drehmomententfaltung, obwohl das Gewicht von 239 kg im Stand spürbar ist. Traktionskontrolle und Launch-Control helfen, den Schub zu bändigen, aber die Z H2 fühlt sich nicht so agil an wie ihre Konkurrenten ohne Kompressor.
Das Motorrad, das dich an Ampeln ins Schwitzen bringt 😅
In der Stadt ist die Z H2 diese Freundin, die immer ins Fitnessstudio will, sich aber über die Treppe beschwert. Der Gasgriff reagiert mit einem ernsten Blick, und wenn du unachtsam bist, wird die Ampel zur Bühne für Reifenrauch. Sie ist perfekt, um zu spät zur Arbeit zu kommen, vorausgesetzt, du musst nicht in eine enge Straße einbiegen, denn da wird es interessant und der kalte Schweiß bricht aus.