Gericht bestätigt Quarantäne auf Kreuzfahrtschiff nach tödlichem Hantavirusausbruch

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Ein Gericht in Madrid hat die siebentägige Zwangsquarantäne für spanische Passagiere und in Spanien ansässige Personen des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius bestätigt. Die Maßnahme erfolgt als Reaktion auf einen Hantavirus-Ausbruch, der an Bord drei Todesopfer gefordert hat, und aktiviert ein sanitäres Notfallprotokoll, das die Reisenden im Hafen festhält.

Ein im Hafen unter grauem Himmel festliegendes Kreuzfahrtschiff mit Sanitätssperren und Passagieren an Deck, die Masken tragen.

Filtersysteme und Isolationsprotokolle auf dem Prüfstand 🧪

Die Lüftungs- und HEPA-Filtersysteme auf Passagierschiffen sind entscheidend, um die Ausbreitung von Krankheitserregern wie dem Hantavirus zu verhindern, das durch Nagetieraerosole übertragen wird. In diesem Fall wurden die Isolationsprotokolle aktiviert, nachdem die ersten Symptome festgestellt wurden. Die Gesundheitsbehörden prüfen nun, ob die Schiffsinfrastruktur den Standards für biologische Eindämmung in geschlossenen Räumen entsprach.

Das Kreuzfahrtschiff, das keine Safari exotischer Tiere war 🐧

Die Passagiere erwarteten, Gletscher und Pinguine zu sehen, nicht zu Versuchskaninchen eines Virusausbruchs zu werden. Jetzt ist das Aufregendste an der Reise die Entscheidung zwischen der Tagessuppe oder dem Quarantänemenü. Gut, dass das Hantavirus nichts von Kabinen mit Meerblick versteht; zumindest hat die Isolation WLAN, selbst wenn es nur für die Heimarbeit von der Koje aus ist.