Kaltfuge im 3D-gedruckten Beton: Finite-Elemente-Analyse

30. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Ein struktureller Fehler in einer im Extrusionsverfahren gedruckten Betonsäule offenbarte eine gefährliche Schwachstelle: die Kaltfuge. Die 3D-Analyse mittels Scannen mit Creaform und Simulation in Abaqus quantifizierte einen Verlust von 40% der mechanischen Haftung zwischen den Schichten. Dieser Defekt, der durch eine Verzögerung von nur 5 Minuten beim Drucken verursacht wurde, zeigt, wie Materialermüdung an kritischen Grenzflächen die Integrität großformatiger additiver Strukturen gefährden kann.

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Arbeitsablauf: Vom Scannen zur Kontaktsimulation 🔬

Der Prozess begann mit dem Scannen der fehlerhaften Säule mit Creaform VXelements, um eine hochauflösende Punktwolke zu erzeugen. Mit CloudCompare wurden die Geometrien der betroffenen Schichten ausgerichtet und die Morphologie der Kaltfuge extrahiert. Dieses realistische Modell wurde in Abaqus importiert, wo eine nichtlineare Kontaktanalyse definiert wurde. Die Finite-Elemente-Simulation modellierte die Grenzfläche als kohäsive Oberfläche und zeigte, dass sich die maximale Schubspannung am Rand der verzögerten Schicht konzentrierte, was zu einer vorzeitigen Rissbildung führte. Der effektive Reibungskoeffizient verringerte sich um 40% im Vergleich zu einer ordnungsgemäß hydratisierten Fuge.

Auswirkungen auf die Materialermüdung in der additiven Fertigung ⚙️

Die Kaltfuge wirkt wie eine Ermüdungskerbe im Beton und schafft einen bevorzugten Weg für die Rissausbreitung unter zyklischen Belastungen. Diese Studie zeigt, dass Druckparameter wie die Zeit zwischen den Schichten für die Haltbarkeit entscheidend sind. Die Integration von 3D-Scannen und numerischer Simulation ermöglicht es, diese Schwachstellen vorherzusagen und die Extrusionsgeschwindigkeit oder die Umgebungsfeuchtigkeit anzupassen, um katastrophale Ausfälle in hohen Säulen zu vermeiden.

Wie kann die Übergangszone einer Kaltfuge in einer 3D-gedruckten Betonsäule präzise modelliert werden, um ihr Verhalten unter zyklischen Belastungen mittels Finite-Elemente-Analyse vorherzusagen?

(PS: Materialermüdung ist wie deine eigene nach 10 Stunden Simulation.)