In Stuttgart, Deutschland, hat der Prozess gegen fünf Aktivisten begonnen, die beschuldigt werden, im September 2025 eine Filiale des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems in Ulm angegriffen zu haben. Die erste Anhörung vor einem Hochsicherheitsgericht wurde Minuten später aufgrund von Einwänden der Verteidigung bezüglich fehlender vertraulicher Kommunikation mit den Angeklagten britischer, irischer, deutscher und spanischer Staatsangehörigkeit ausgesetzt.
Elbit Systems: Verteidigungstechnologie unter gerichtlicher Prüfung 🛡️
Elbit Systems, ein israelisches Unternehmen, das auf Verteidigungssysteme und Cybersicherheit spezialisiert ist, ist in Ulm mit Überwachungstechnologien und Drohnen tätig. Den Aktivisten, denen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen werden, ging es darum, ihren Widerstand gegen Waffenexporte sichtbar zu machen. Das Hochsicherheitsgericht spiegelt die Sensibilität des Falles wider, der Militärtechnologie mit politischem Aktivismus auf deutschem Boden verbindet.
Wenn der Prozess erstmal einen Kaffee trinkt, bevor es losgeht ☕
Die Verteidigung bat um mehr Zeit für Gespräche mit ihren Mandanten, und das Gericht beschloss, dass man besser eine Pause einlege. Während die Angeklagten auf Anweisungen warten, die Anwälte über Privatsphäre diskutieren und die Richter ihre Terminkalender überprüfen, wirkt das Verfahren eher wie ein Kommunikationsworkshop als ein Prozess. Immerhin stritt niemand darüber, welche Kaffeemarke im Saal ausgeschenkt werden sollte.