Prozessauftakt gegen Elbit-Gegner in Stuttgart verzögert

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

In Stuttgart, Deutschland, hat der Prozess gegen fünf Aktivisten begonnen, die beschuldigt werden, im September 2025 eine Filiale des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems in Ulm angegriffen zu haben. Die erste Anhörung vor einem Hochsicherheitsgericht wurde Minuten später aufgrund von Einwänden der Verteidigung bezüglich fehlender vertraulicher Kommunikation mit den Angeklagten britischer, irischer, deutscher und spanischer Staatsangehörigkeit ausgesetzt.

Aktivisten in Handschellen betreten ein Hochsicherheitsgericht in Stuttgart, während Richter und Anwälte diskutieren.

Elbit Systems: Verteidigungstechnologie unter gerichtlicher Prüfung 🛡️

Elbit Systems, eine israelische Firma, die auf Verteidigungssysteme und Cybersicherheit spezialisiert ist, betreibt in Ulm Technologien für Überwachung und Drohnen. Den Aktivisten, denen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen werden, ging es darum, ihren Widerstand gegen Waffenexporte sichtbar zu machen. Das Hochsicherheitsgericht spiegelt die Sensibilität des Falles wider, der Militärtechnologie mit politischem Aktivismus auf deutschem Boden verbindet.

Wenn der Prozess erstmal einen Kaffee trinkt, bevor es losgeht ☕

Die Verteidigung beantragte mehr Zeit für Gespräche mit ihren Mandanten, und das Gericht beschloss, dass man besser eine Verschnaufpause einlege. Während die Angeklagten auf Anweisungen warten, die Anwälte über Privatsphäre diskutieren und die Richter ihre Terminkalender prüfen, gleicht das Verfahren eher einem Kommunikationsworkshop als einem Prozess. Immerhin stritt niemand darüber, welche Kaffeemarke im Saal serviert werden sollte.