Der Madrider Aprilia-Pilot Jorge Martín hat sich bei seinem Teamchef Paolo Bonora für eine Frustrationsgeste während des Großen Preises von Barcelona entschuldigt. Der Sonntag war chaotisch für den Spanier, der fünf Stürze und null Punkte hinlegte und mit ansehen musste, wie sein Abstand zum Gesamtführenden auf 14 Punkte anwuchs. Ein Ausbruch, der die Anspannung eines desaströsen Wochenendes widerspiegelt.
Aprilia analysiert Emotionsmanagement und Telemetrie nach dem Desaster 🏍️
Das Team aus Noale arbeitet an der Analyse der Daten der RS-GP von Martín, um die fünf Stürze des Wochenendes zu verstehen. Die Telemetrie zeigt Traktionsprobleme in schnellen Kurven und eine abrupte Leistungsabgabe, die der Pilot nicht bändigen konnte. Zudem wird die Notwendigkeit untersucht, die Elektronik anzupassen, um die Kontrolle beim Bremsen zu verbessern – ein kritischer Punkt, an dem der Madrilene das Vertrauen verlor. Auch das Emotionsmanagement ist entscheidend: Das Team erwägt klarere Kommunikationsprotokolle in der Box, um zukünftige Reibungen zu vermeiden.
Den Chef zu schubsen ist nicht aerodynamisch, aber es lindert die Frustration 😅
Wären die Stürze nicht genug gewesen, entschied sich Jorge Martín, seiner Darbietung eine neue technische Geste hinzuzufügen: den Schubs gegen Paolo Bonora. Es ist keine Bewegung, die in der Fahrerakademie gelehrt wird, aber sie scheint die Anspannung besser zu lösen als ein Reifenwechsel. Allerdings: Wenn Aprilia die Leistung verbessern will, sollte es vielleicht eher die Verkleidung als den Teamchef wechseln. Immerhin entschuldigte sich der Madrilene: Beim nächsten Mal soll er lieber ein knappes Überholmanöver versuchen als einen Handschlag.