Die Metropolitan Police London hat die Mithilfe möglicher Opfer des Serienvergewaltigers John Worboys erbeten. Worboys, der 2009 wegen 19 Straftaten gegen 12 Frauen verurteilt und 2019 zu weiteren sechs Jahren Haft verurteilt wurde, verbüßt eine lebenslange Haftstrafe. Seine Methode bestand darin, zwischen 2000 und 2008 Frauen unter dem Vorwand eines Gewinns in sein Taxi zu locken und ihnen Getränke mit Drogen zu versetzen.
Das Muster des Raubtiers: Wie die Technologie bei der Erkennung versagte 🚖
Worboys agierte acht Jahre lang, ohne in den Verkehrssicherheitssystemen Alarm auszulösen. Die schwarzen Londoner Taxis verfügten weder über obligatorische Überwachungskameras noch über Systeme zur chemischen Blockade von Getränken. Das Fehlen eines zentralen Registers für Anzeigen wegen Vergiftung auf Fahrten ermöglichte die Wiederholung des Musters. Heute implementieren Transport-Apps Notrufknöpfe und Routenfreigabe – Maßnahmen, die sein Vorgehen erschwert hätten.
Die Lektion: Steig nicht ins Taxi, selbst wenn du im Lotto gewonnen hast 🚨
Wenn dir ein Taxifahrer sagt, du hättest einen Preis gewonnen, ist es höchstwahrscheinlich nicht der Weihnachtslotto-Jackpot, sondern eine Fahrkarte direkt zur Polizeiwache. Worboys hat bewiesen, dass die beste Marketingstrategie für einen Vergewaltiger darin besteht, kostenlosen Champagner anzubieten. Wenn dir das nächste Mal jemand in einem Taxi schnelles Geld verspricht, denk daran: Die einzige Lotterie, die dort gezogen wird, ist die des Unglücks.