Jim Queen, vorgestellt in Cannes, erzählt die Geschichte eines Königs des Pariser Schwulen-Fitnessstudios, dessen Welt zusammenbricht, als ein Virus namens Heterosis schwule Männer heterosexuell macht. Jim, einst für seinen Körper angebetet, wird zum gesellschaftlichen Außenseiter und muss ein Heilmittel finden, bevor seine Gemeinschaft verschwindet. Sein einziger Verbündeter ist Lucien, ein junger Mann, der gerade erst geoutet ist.
Die technische Entwicklung: Französische Animation mit digitalen Texturen und natürlichem Licht 🎬
Der Film verwendet 3D-Animation mit einem Stil, der an digitale Malerei erinnert, und kombiniert raue Texturen mit natürlicher Beleuchtung, um den Pariser Schauplätzen Realismus zu verleihen. Die Aufnahmen des Fitnessstudios sind mit sorgfältigen Details bei Schweiß und Muskelbewegungen gerendert, während die Effekte des Virus mit chromatischen Übergängen dargestellt werden: Rosa- und Lilatöne werden grau. Das Studio nutzte Motion-Capture für die Tanz- und Trainingsszenen.
Heterosis: Das Virus, das die Angeberei im Gym ruiniert 💪
Das Schlimmste am Heterosis-Virus ist nicht, dass es Menschen hetero macht, sondern dass es die Fähigkeit nimmt, im Gym einen Handstand zu machen, ohne lächerlich zu wirken. Jim wird vom König der Bankdrücker zu einem normalen Typen, der nicht weiß, was er mit den Hanteln anfangen soll. Lucien, sein Verbündeter, erinnert ihn daran, dass der wahre Muskel im Herzen sitzt, auch wenn Jim vermutet, dass das nur diejenigen sagen, die keine 100 Kilo stemmen.