Jero García bekämpft Mobbing in der Schule mit seinem Buch Camino de vuelta

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Boxtrainer Jero García präsentiert seinen Roman Camino de vuelta, eine Erzählung, die Mobbing in der Schule anprangert. García vertritt die Ansicht, dass soziale Leere eine der gewalttätigsten Formen von Misshandlung ist, eine stille Aggression, die tiefe Narben hinterlässt. Basierend auf seiner Erfahrung mit gefährdeten Jugendlichen untersucht das Buch Empathie und Solidarität als Werkzeuge, um die Isolation zu durchbrechen.

Jero García, in einem Boxring, hält sein Buch 'Camino de vuelta', umgeben von Jugendlichen.

Resilienz als sozialer Algorithmus gegen die digitale Leere 🧠

Im digitalen Ökosystem reproduziert sich soziale Leere durch Ghosting oder Ausschluss aus Gruppen. García schlägt vor, ein Resilienzmuster ähnlich einem Algorithmus zu entwickeln: Anzeichen von Isolation erkennen, Unterstützungsreaktionen der Gemeinschaft aktivieren und die emotionale Verbindung stärken. Seine Methode trainiert die Toleranz gegenüber Ablehnung, nicht als Bug des Systems, sondern als Datenpunkt, der verarbeitet werden muss, um das Unterstützungsnetzwerk unter Gleichaltrigen zu stärken.

Boxen gegen Mobbing: ein Uppercut gegen die Einsamkeit 🥊

García deutet an, dass ein guter linker Haken nicht die Lösung ist, auch wenn so mancher ihn gerne auf dem Schulhof ausprobieren würde. Der Autor zieht es vor, zu lehren, die Tiefschläge des Lebens zu lesen, ohne sie austeilen zu müssen. Seine Methode ist subtiler: Gemobbte in Experten zu verwandeln, die leeren Blicken ausweichen können – etwas, das selbst die teuerste Meditations-App nicht zu lehren vermag.