Japan und Philippinen starten Schiffsabwehrraketen bei historischer gemeinsamer Übung

06. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte haben bei gemeinsamen Manövern mit den Philippinen erstmals Seezielflugkörper abgefeuert. Das Ziel, ein simuliertes feindliches Schiff, wurde 75 Kilometer vor der Küste von Paoay in der Provinz Ilocos Norte getroffen. Dieser militärische Meilenstein stärkt das bilaterale Bündnis in einem Kontext zunehmender regionaler Spannungen und verbessert die Interoperabilität sowie die Reaktionsfähigkeit auf maritime Bedrohungen im Südchinesischen Meer.

Ein japanischer Seezielflugkörper trifft ein simuliertes feindliches Schiff vor der Küste von Paoay, Philippinen, während einer historischen gemeinsamen Übung.

Type 12 Raketen: japanische Präzision in philippinischen Gewässern 🚀

Bei den eingesetzten Raketen handelte es sich um den Typ 12, ein von Mitsubishi Heavy Industries entwickeltes landgestütztes Angriffssystem mit Seezielfähigkeit. Mit einer operativen Reichweite von bis zu 200 Kilometern und gesteuert durch Trägheitsnavigation und GPS können diese Raketen in niedriger Höhe fliegen, um Radaren auszuweichen. Die Übung ermöglichte es, ihre Integration mit philippinischen Führungssystemen zu testen und zu demonstrieren, dass japanische Technologie ohne nennenswerte technische Probleme von ausländischen Stützpunkten aus operieren kann.

Sie haben auch bewiesen, dass sich das Geisterschiff nicht beschwert hat 😂

Das Kurioseste an der Übung ist, dass das simulierte Schiff, wahrscheinlich ein Schlauchboot mit einer aufgemalten Flagge, keine formelle Beschwerde bei der UNO eingereicht hat. Während die Raketen flogen, dachten die örtlichen Fischer wahrscheinlich, es sei ein neuer Rekord an Feuerwerk. Immerhin, für den ersten gemeinsamen Abschuss haben sie das Ziel nicht verfehlt und getroffen. Jetzt fehlt nur noch, dass Japan den Philippinen beibringt, an Deck Sushi zu machen.