Die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte haben bei gemeinsamen Manövern mit den Philippinen erstmals Schiffsabwehrraketen abgefeuert. Das Ziel, ein simuliertes feindliches Schiff, wurde 75 Kilometer vor der Küste von Paoay in Ilocos Norte getroffen. Dieser militärische Meilenstein stärkt das bilaterale Bündnis in einem Kontext zunehmender regionaler Spannungen und verbessert die Interoperabilität sowie die Reaktionsfähigkeit auf maritime Bedrohungen im Südchinesischen Meer.
Type 12 Raketen: Japanische Präzision in philippinischen Gewässern 🚀
Die eingesetzten Raketen waren die Type 12, ein bodengestütztes Angriffssystem mit Schiffsabwehrfähigkeit, entwickelt von Mitsubishi Heavy Industries. Mit einer operativen Reichweite von bis zu 200 Kilometern und gesteuert durch Trägheitsnavigation und GPS können diese Raketen in niedriger Höhe fliegen, um Radaren auszuweichen. Die Übung ermöglichte es, ihre Integration mit philippinischen Führungssystemen zu testen und zu demonstrieren, dass japanische Technologie von ausländischen Stützpunkten aus ohne nennenswerte technische Probleme eingesetzt werden kann.
Sie haben auch bewiesen, dass sich das Geisterschiff nicht beschwert hat 😂
Das Kurioseste an der Übung ist, dass das simulierte Schiff, sicherlich ein Schlauchboot mit einer aufgemalten Flagge, keine formelle Beschwerde bei der UNO eingereicht hat. Während die Raketen flogen, dachten die örtlichen Fischer wahrscheinlich, es sei ein neuer Rekord an Feuerwerk. Immerhin, für den ersten gemeinsamen Abschuss haben sie zumindest nicht verfehlt und das Ziel getroffen. Jetzt fehlt nur noch, dass Japan den Philippinen beibringt, an Deck Sushi zu machen.