Japan hat den Wasserstoff als tragende Säule seiner zukünftigen Energiestrategie ins Auge gefasst. Mit dem Ziel, bis 2040 zwölf Millionen Tonnen pro Jahr zu erreichen, erkundet das Land Ammoniak als Übergangsbrennstoff. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Dekarbonisierung voranzutreiben, auch wenn der Weg voller technischer und logistischer Herausforderungen ist.
Ammoniak: die technische Brücke zu sauberem Wasserstoff 🌱
Ammoniak, bestehend aus Stickstoff und Wasserstoff, bietet eine praktische Lösung für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff. Im Gegensatz zu reinem Wasserstoff verflüssigt sich Ammoniak bei höheren Temperaturen und benötigt weniger Energie für die Handhabung. Japan plant, es in Kraftwerken und als Schiffskraftstoff einzusetzen, indem es entweder direkt verbrannt oder zur Gewinnung von Wasserstoff zersetzt wird. Allerdings entstehen bei seiner Verbrennung Stickoxide, was die Entwicklung von Abscheidungssystemen zur Vermeidung von Schadstoffemissionen erforderlich macht.
Der Geruch von Ammoniak: das neue japanische Parfüm 😅
Klar, denn nichts sagt saubere Zukunft so sehr wie ein Brennstoff, der nach Fensterreiniger riecht. Japan bereitet sich darauf vor, dass seine Kraftwerke nach Industriereiniger duften, während Ingenieure davon träumen, dass Ammoniak nicht doch das Gas wird, das die Touristen aus Tokio vertreibt. Wenigstens werden die Nachbarn wissen, wann die Heizung angeht. Allerdings, wenn jemand nach dem Geruch fragt, sollen sie sagen, es sei der Duft der Energiewende.