Januarssonne und ihr romantischer Schnitter im alten China

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

January Sun, Umweltkünstlerin bei Last Kids On Earth, präsentiert uns The Reaper and the Waiting. Dieser Comic, veröffentlicht auf WEBTOON und nun als Graphic Novel zusammengefasst, erzählt die Geschichte eines Sensenmanns und seiner Beziehung zu einer Seele namens Waiting. Angesiedelt im alten China, lässt sich das Werk von chinesischen Mythologien und der Folklore inspirieren, wie der tragischen Butterfly Lovers, jedoch mit einem glücklichen Ende. Sein malerischer, linienloser Stil macht einen bemerkenswerten visuellen Unterschied aus.

Ein Paar im alten China: Ein Sensenmann in roter Robe und eine Seele namens Waiting, umarmt unter Trauerweiden, mit Schmetterlingen und in einem malerischen, linienlosen Stil.

Die linienlose Kunst, geboren aus dem Umweltdesign 🎨

Sun wendet Techniken aus ihrer Arbeit bei Netflix an, um einen Comic ohne definierte Konturen zu schaffen. Der malerische Stil mit weichen Pinselstrichen und Farbverläufen erinnert an chinesische Aquarellmalerei und beseitigt die Starrheit traditioneller Linienführung. Dies ermöglicht es, dass Emotionen visuell fließen, wie in den Übergängen zwischen der sterblichen und der geistigen Welt. Das Fehlen schwarzer Linien beschleunigt zudem den digitalen Prozess, indem Farbschichten und Texturen verwendet werden, um Formen zu definieren. Ein Ansatz, der die Atmosphäre über das lineare Detail stellt, ideal, um eine jenseitige Romanze zu erzählen.

Wenn der Tod ein besseres Liebesleben hat als du 💀

Ein Sensenmann, der Seelen einsammelt, aber dennoch Zeit für die Liebe findet. Während wir kaum einen Termin koordinieren können, managt dieser Charakter seine ewige Arbeit und eine stabile Beziehung mit einer geduldigen Seele. Sie nennen sie Waiting (Wartend), und der Name passt wirklich gut. Zumindest in der chinesischen Mythologie hat die posthume Romanze ein glückliches Ende, was wir von unseren Dating-Apps nicht behaupten können. Ironie des Lebens: Der Tod erweist sich als romantischer als die Realität.