Die Rechteinhaber von James Bond haben die Registrierung der Marke James Pond, des bekannten Jump-’n‘-Run-Spiels aus den 90ern, das Agent 007 parodierte, gestoppt. Danjaq LLC, der Eigentümer der Bond-Franchise, legte beim Markenamt Widerspruch ein mit der Begründung, der Name sei ähnlich und könne Verbraucher verwirren. Der Konflikt entstand, als Gameware Europe und System 3 die Marke registrieren lassen wollten, um die Serie mit einem neuen Titel, James Pond: Rogue AI, wiederzubeleben, der Videospiele und Merchandising umfassen sollte.
Der technische Sprung eines Spionagefisches in die Ära der künstlichen Intelligenz 🎮
Das neue Projekt, James Pond: Rogue AI, plante, die klassische Jump-’n‘-Run-Mechanik mit Systemen prozeduraler künstlicher Intelligenz zu aktualisieren, um Level und dynamische Gegnerverhalten zu generieren. Die Grafik-Engine sollte Echtzeit-Rendering mit dynamischer Beleuchtung einsetzen, um eine visuelle Qualität zu erreichen, die über den Originaltiteln aus der 16-Bit-Ära liegt. Die rechtliche Blockade durch Danjaq LLC stellt jedoch in Frage, ob diese technische Entwicklung das Licht der Welt erblickt, zumindest unter dem Namen des berühmtesten Spionagefisches der Videospielgeschichte.
Der Fisch, der 007 sein wollte, aber im rechtlichen Aquarium landete 🐟
Es scheint, dass James Pond auf die harte Tour gelernt hat, dass man sich mit dem Geheimdienst Ihrer Majestät besser nicht anlegt. Der arme Spionagefisch, der die 90er Jahre damit verbrachte, über Sardinendosen zu springen und Goldfische zu retten, steht nun einem furchterregenderen Feind gegenüber als Dr. Maybe: einem Anwaltsteam mit Lizenz zum Klagen. Am Ende wird der einzige echte Rogue AI derjenige sein, der beschlossen hat, eine Marke zu registrieren, ohne vorher mit den Bond-Leuten Rücksprache zu halten.